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BQS-Bundesauswertung 2008
Leberlebendspende
Qualitätsindikatoren
Qualitätsindikator 2: Lebertransplantation beim Leberlebendspender erforderlich
(stationärer Aufenthalt 2008)
Qualitätsziel:
In keinem Fall Lebertransplantation nach Leberlebendspende erforderlich
Grundgesamtheit:
Alle Leberlebendspender
Kennzahl-ID:
2008/LLS/73654
Referenzbereich:
Sentinel Event
Gesamt 2008
Anzahl
%
Leberlebendspender, bei denen
eine Lebertransplantation nach Leber-
lebendspende erforderlich wurde¹
2 / 56
3,6%
Vertrauensbereich
0,3% - 12,5%
Referenzbereich
Sentinel Event
Vorjahresdaten
Gesamt 2007
Anzahl
%
Leberlebendspender, bei denen
eine Lebertransplantation nach Leber-
lebendspende erforderlich wurde²
2 / 59
3,4%
Vertrauensbereich
0,3% - 11,9%
¹
Tatsächlich wurde im Erfassungsjahr 2008 bei keinem Teil-Leberlebendspender eine Lebertransplantation nach der Spende erforderlich.
In einem Fall handelt es sich um einen Dokumentationsfehler, welcher im Rahmen des Strukturierten Dialogs mit dem Transplantationzentrum
geklärt wurde. Im zweiten Fall handelt es sich um einen Transplantatempfänger, welcher seine eigene Leber einem Dritten gespendet hat
(sog. Dominotransplantation), und damit nicht um eine Komplikation bei einem gesunden Teilleberlebendspender. Mit Wirkung zum 1.1.2009
wurde der BQS-Datensatz zur Leberlebendspende um ein Feld „Dominotransplantation” ergänzt, um missverständliche Dokumentationen
zukünftig zu vermeiden.
²
Tatsächlich wurde bei keinem Teil-Leberlebendspender im Jahr 2007 eine Lebertransplantation nach der Spende erforderlich. Es handelt sich hier
um Dokumentationsfehler, die im Rahmen des Strukturierten Dialoges mit den Transplantationszentren geklärt wurden.
Verteilung der Krankenhausergebnisse [Diagramm 2, Kennzahl-ID 2008/LLS/73654]:
Im Erfassungsjahr 2008 wurde von genau einem Krankenhaus in zwei Fällen dokumentiert, dass eine Lebertransplantation
beim Lebendspender während des stationären Aufenthaltes erforderlich wurde. Die vergleichende Darstellung des Indikator-
ergebnisses als Prozentzahl erlaubt daher außer einem Rückschluss auf die Gesamtzahl der Lebendspenden keine
zusätzliche Aussage, so dass die grafische Darstellung für dieses Erfassungsjahr entfällt.
Das Transplantationszentrum wurde von der BQS-Fachgruppe Lebertransplantation umgehend im Strukturierten Dialog
kontaktiert. In seiner Stellungnahme hat das Krankenhaus dargelegt, dass in einem Fall ein Dokumentationsfehler vorlag.
Im zweiten Fall wurde der OPS-Prozeduren-Kode für die Leberlebendspende zur Dokumentation der Organweitergabe im
Rahmen einer Dominotransplantation verwendet; bei diesem Verfahren spendet der Empfänger eines Transplantats sein
eigenes Organ einem Dritten. Es handelt sich also nicht um eine Komplikation bei einem gesunden Teilleberlebendspender,
sondern um eine geplante Transplantation.
Mit Wirkung zum 1.1.2009 wurde der BQS-Datensatz zur Leberlebendspende um ein Feld „Dominotransplantation“ ergänzt,
um missverständliche Dokumentationen zukünftig zu vermeiden.
© BQS 2009
30.06.2009 / 2008 – D7495-L60348-P27386